7 wichtige Tipps, um produktiv unterwegs lernen zu können

unterwegs lernen

Du bist viel unterwegs oder pendelst zur Uni und möchtest unterwegs lernen, um deine Zeit produktiv zu nutzen?

Egal, ob du bei deinem Weg zur Uni Stadtgrenzen überquerst, 30 Minuten oder 2 Stunden unterwegs bist.

Lange Fahrtzeiten sind nervig, denn es bleibt am Ende leider nicht mehr viel Zeit vom Tag übrig.
Daher bekommst du hier die in vielen Stunden Bahnfahrt erprobten Methoden, um unterwegs zu lernen.

In diesem Beitrag erfährst du alles, was als Vielfahrer wissen musst, um unterwegs lernen zu können.

7 Tipps zum unterwegs Lernen

1. Plane deine Aufgaben im Voraus

Überlege dir, schon bevor du losfährst, was du erledigen möchtest.

Versuche dafür abzuschätzen, wie lange du für die einzelnen Aufgaben brauchst, damit du dir nicht zu viel vornimmst, aber auch nicht zu wenig. Schließlich möchtest du die gesamte Zeit nutzen können.

  1. Welche Aufgaben möchtest du erledigen?
  2. Wie lange brauchst du für die Aufgaben jeweils? 

Tipp:
Auch schlafen kann so eine Aufgabe sein. Wenn du beispielsweise zur Uni pendelst und daher immer früh aufstehen musst, kannst du unterwegs ein wenig Schlaf nachholen.

2. Schreibe eine Packliste

Je nachdem, was unterwegs lernen möchtest, brauchst du dafür auch unterschiedliche Materialien. 

Einen schweren Rucksack mit dir herumschleppen zu müssen ist anstrengend, nervt und macht lange Fahrten nicht gerade angenehmer. Also nimm auch wirklich nur das mit, was du brauchst.

… und damit sind wir eigentlich auch schon wieder beim Punkt Gute Planung

Du musst dir nicht tatsächlich eine Packliste schreiben, wenn dir das zu übertrieben vorkommt. Aber überlege dir trotzdem gut, was in den Rucksack kommt und was eben nicht.

  • Was brauchst du für die Aufgaben, die du unterwegs erledigen möchtest?
  • Was brauchst du für die Veranstaltungen an der Uni?

Tipp:
Um möglichst wenig mit dir herumschleppen zu müssen, überleg dir, was du mit den Materialien erledigen kannst, die du sowieso schon dabei hast.
Eine super Möglichkeit ist zum Beispiel auf dem Handy digitale Karteikarten lernen, oder E-Mails zu beantworten. Dein Handy hast du schließlich eh immer dabei.

3. Checke deine Möglichkeiten

Welche Möglichkeiten hast du unterwegs überhaupt?

Das ist natürlich individuell, denn es hängt von deinem Verkehrsmittel ab.

In einem Zug hast du Steckdosen und möglicherweise sogar einen Tisch zur Verfügung. Am Laptop etwas zu schreiben, ist also kein Problem.
Im Bus oder in der U-Bahn sieht das schon anders aus. Mit etwas Glück kannst du im Bus noch dein Handy laden, aber einen Tisch wirst du wohl kaum finden. Aufgaben am Laptop oder bei denen du viel in Büchern blättern musst, eignen sich also eher weniger.

4. Plane deine Reiseroute

Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste.

Route A ist zwar 15 Minuten schneller, dafür musst du aber dreimal umsteigen, bei Route B nur einmal.
Wenn du unterwegs lernen möchtest, ist das wenige Umsteigen, möglicherweise die bessere Option, da du nicht immer wieder ein und auspacken musst, sondern länger sitzen bleiben kannst und somit unter Umständen auch mehr schaffst.

Und dann noch der Feierabendverkehr. Direkt nach der Uni ab in den Zug, aber dann im schlimmsten Fall irgendwo auf dem Gang stehen, wo du gar nichts erledigen kannst.
Vielleicht fährst du lieber eine Stunde später, vermeidest das Gewusel des Feierabendverkehrs und kannst ganz entspannt deine To-do-Liste abarbeiten.

5. Vermeide Ablenkung (Handy, Entertainment, Mitreisende)

Auch unterwegs gibt’s die gleichen Störquellen, wie Zuhause und noch mehr.

Im Zug und vor allem in der U-Bahn ist es laut: Es quietscht, die nächste Station wird über Lautsprecher bekannt gegeben und dann noch die Mitreisenden, die sich unterhalten, telefonieren oder lautstark irgendwelche Videos auf ihrem Handy schauen.

Um nicht die ganze Zeit abgelenkt zu sein, sondern die Zeit auch sinnvoll nutzen zu können, gilt: Geräusche ausblenden!

  • Handy aus bzw. Benachrichtigungen stumm schalten.
  • Ohrstöpsel oder Kopfhörer. Auf deinen Kopfhörern machst du dir am besten Musik an, die nicht nur die umliegenden Geräusche übertönt, sondern auch so deine Konzentration steigert.

6. Mach es dir bequem

Sofa und Füße hoch ist in Öffis nicht drin. Dennoch solltest du versuchen, dir eine möglichst bequeme Position zu suchen. Bequem im Sinne von so viel wie möglich.

Minimaler Komfort wäre eine Wand, an der du dich anlehnen kannst. Besser natürlich ein Sitzplatz und vielleicht findest du auch irgendwo einen Sitzplatz mit kleinem Tisch.

7. Sei nicht so streng mit dir

Auch bei den besten Anstrengungen, ist es unmöglich, unterwegs so produktiv zu arbeiten, wie Zuhause oder in der Bibliothek. 

Dein Sitznachbar breitet sich aus, telefoniert oder dein Zug fällt aus und du musst ständig umsteigen.

Das kann alles passieren, also sei nicht so streng mit dir selbst, wenn du nicht alles schaffst, was du dir vorgenommen hast.

Diese 5 Tools helfen dir unterwegs zu lernen

Hier schonmal ein paar Inspirationen, was du auf deine Packliste schreiben könntest, um unterwegs lernen zu können.

1. Akku, Powerbank

Gerade produktiv am Schreiben, digitale Karteikarten abfragen oder ähnliches und plötzlich ist der Bildschirm schwarz. Akku leer. Und jetzt?

Damit dir sowas nicht passiert, denk an einen Ersatzakku oder eine Powerbank (+ ein Kabel), denn unterwegs gibt es nicht überall Steckdosen, um dein Handy oder Computer wieder aufladen zu können.

2. Digitaler Speicherplatz

Ein digitaler Speicherplatz für alle deine Arbeitsmaterialen ist super praktisch, denn er muss eben nicht mit auf deine Packliste.
USB-Sticks oder ähnliches können auch zu Hause bleiben, denn du kannst von überall auf deine Daten zugreifen.
Vielleicht kannst du dir dadurch sogar sparen, einen Laptop mit dir herumzuschleppen, wenn es in der Uni genügend Computer-Arbeitsplätze gibt.

3. Ohrstöpsel und/oder Kopfhörer

Kopfhörer oder Ohrstöpsel nehmen keinen Platz weg, wiegen fast nichts und eignen sich perfekt, um nervige Hintergrundgeräusche auszublenden.

4. Stoppuhr

Um unterwegs produktiv zu arbeiten, kann es helfen, in Intervallen zu arbeiten, wie bei der Pomodoro-Technik:
25 Minuten konzentriert arbeiten und dann 5 Minuten Pause, um die Gedanken schweifen zu lassen und aus dem Fenster zu schauen.

5. Notizblock

Ein Noteisblock, eine Notizen-App oder auch nur ein einzelnes Blatt Papier dabeizuhaben, schadet nie.

Es ist super ärgerlich, wenn dir unterwegs eine Idee kommt, was du morgen mitnehmen solltest, was du nachher noch erledigen möchtest, oder wie du deine Hausarbeit noch perfektionieren kannst und du es dann aber, sobald du es umsetzen willst, wieder vergessen hast. Also zur Sicherheit lieber aufschreiben.

Diese 4 Aufgaben eignen sich zum unterwegs lernen

Brauchst du noch ein wenig Inspiration, was du am besten unterwegs lernen kannst?

1. Karteikarten lernen

Egal ob analog oder digital. Karteikarten nehmen wenig Platz weg  und wiegen auch nicht besonders viel. Lernen mit Karteikarten ist also eine optimale Aufgabe fürs Pendeln zur Uni.

Wenn du eine digitale Karteikarten-App, wie Anki verwendest, hast du sogar gar nichts zusätzlich zu schleppen, denn dein Handy hast du wahrscheinlich sowieso immer dabei.

Und das beste: Lernen mit Karteikarten geht auch bei ganz kurzen Fahrten, oft Umsteigen und ohne Sitzplatz. Das Handy ist schnell gezückt und auch ganz schnell wieder in Jacken- oder Hosentasche verstaut.

2. Veranstaltungen vorbereiten

Den Weg zu einer bestimmten Vorlesung oder einem Seminar kannst du nutzen, um dich inhaltlich darauf vorzubereiten. 

Vielleicht gibt es ein Skript, dass du zur Vorbereitung lesen solltest oder gibt es ein Kapitel im Buch, einen Artikel o.ä., dass du lesen kannst?

Aufgaben, bei denen du nur Lesen und keine großen Texte schreiben musst, können leicht beim Pendeln zur Uni erledigt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass du die richtigen Materialen dabei hast. Hast du in dem Fall aber wahrscheinlich sowieso, da du sie ja für die Veranstaltung selbst brauchst.

Für kurze Notizen oder Markierungen mit dem Textmarker brauchst du auch keinen Tisch. Die kannst du auch auf deinem Schoß machen.

3. Mit anderen übers Thema austauschen

Wenn das mit der Konzentration beim Lesen oder Karteikartenlernen nicht klappt und du das Glück hast, KommilitonInnen zu haben, die den gleichen Weg haben wie du, könnt ihr gemeinsam unterwegs produktiv sein. 

Unterhaltet euch über das Thema, klärt offene Fragen, tauscht euch aus oder fragt euch ab.

4. Den Tag Revue-passieren lassen

Selbst das bloße Revue-passieren lassen von Vorlesungen, trägt dazu bei, dass du dir die vermittelten Inhalte besser merken kannst. Und dafür brauchst du wirklich gar nichts, außer deinem Kopf.

Fahrtzeiten lassen sich nicht immer vermeiden bzw. das Leben am Campus vor Ort gehört für die meisten zum Studium dazu und ist nichts, dass man extra kurz halten möchte

Dann bleibt also als zweite Möglichkeit: Die Fahrzeiten, die du mit Pendeln zur Uni verbringst effektiv nutzen, damit du in der übrigen Zeit noch deinen Freizeitbeschäftigungen nachgehen kannst.

  • Was war die größte Erkenntnis?
  • Was war besonders interessant/ überraschend?
  • Was waren Hoch- und Tiefpunkte?

Jetzt weißt du alles, um unterwegs lernen zu können!

Wie lang ist dein Weg zur Uni?
Teile diesen Beitrag gerne! 🙂

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