Hier sind 20 wirksame Strategien, um heute noch produktiv zu sein!

produktiv sein

Die besten Tipps zum produktiv sein.

Wenn viel auf der To-do-Liste steht, ist produktiv sein das einzige, was hilft. Also die zur Verfügung stehende Zeit maximal nutzen, um möglichst viel zu schaffen.

Egal, ob du produktiver arbeiten möchtest, oder es generell ein möglichst produktiver Tag sein soll. In diesem Beitrag findest du alles auf die Antwort: Wie kann man produktiv sein? 20 Tipps, die dir in Akutsituationen und/ oder langfristig dabei helfen, deine Produktivität zu steigern.

In diesem Beitrag erfährst du 20 Möglichkeiten, um endlich produktiv zu sein.

Produktiv sein

1. Nein sagen

Ich bin Fan des Minimalismus. Denn Weniger hilft in der Regel immer weiter. Weniger zu tun, weniger Stress, weniger Sorgen. Und weniger hilft demnach auch beim Punkt Produktivität weiter. 

Produktiv zu sein bedeutet, das zu schaffen, was wichtig ist, was du dir vorgenommen hast, oder was erledigt werden muss. Hast du weniger zu tun, ist es auch leichter, dieses Ziel zu erreichen. 

Weniger zu tun zu haben, klingt erstmal unrealistisch, geht aber durch ein einziges Zauberwort: „NEIN“. Vier Buchstaben und eine unfassbar große Wirkung. 

Wenn dich jemand um einen Gefallen bittet, um eine Verabredung, für die du eigentlich gar keine Zeit hast, eine Aufgabe, die du viel lieber nicht erledigen würdest: N-E-I-N. 

Klar, es gibt immer Aufgaben, vor denen man sich nicht drücken kann, aber du wirst dich wundern, wie viel Zeitdruck mehr oder weniger von dir selbst auferlegt wird. 

Nein zu sagen, fällt meistens allerdings gar nicht so leicht, aus Angst, das Gegenüber könnte die Absage schlecht auffassen. 

Beim Nein-Sagen können folgende Strategien helfen

  • Antworte nicht sofort, sondern bitte um ein wenig Bedenkzeit. Dann kühlt sich die Situation ab, du hast Zeit tatsächlich darüber nachzudenken, ob du Ja oder Nein antworten möchtest und kannst auch darüber nachdenken, wie du deine Antwort übermittelst.
  • Begründe dein Nein. Wenn du offen und ehrlich kommunizierst, wird dein Gegenüber deine Antwort viel besser nachvollziehen und im besten Fall auch verstehen können. 
  • Mache ein Gegenangebot: Biete an, eine andere Aufgabe übernehmen zu können, oder das ganze auf einen anderen Zeitpunkt verschieben zu können. 

2. Prioritäten klären

Gefühlt den ganzen Tag alles Mögliche erledigt, und trotzdem bleibt am Ende des Tages das unbefriedigende Gefühl, nichts geschafft zu haben.

Diese eine dringende Aufgabe, die du doch schon längst erledigt haben solltest, steht immer noch unerledigt auch deiner inneren To-do-Liste. Mit jedem Tag kommt nur ein weiteres Dringlichkeits-Ausrufezeichen dahinter. 

An dieser Situation sind zwei Aspekte schlecht:

  1. hast du deine super wichtige Aufgabe immer noch nicht erledigt.
  2. Wird es so auch sehr schwer, zukünftige Motivation zu finden, schließlich hast du das Gefühl, eh nicht genug zu schaffen. 

Was da Abhilfe leisten kann: Prioritäten setzten. Deine Aufgaben nach Wichtigkeit zu sortieren, um sicherzugehen, die absoluten Must-Dos auch erledigt zu bekommen. 

So funktioniert’s:

  1. Schnapp dir Zettel und Stift.
  2. Notiere die drei wichtigsten Aufgaben, die du willst oder musst.
  3. Sortiere die Aufgaben nach Wichtigkeit. Die dringlichste Aufgabe kommt auf den ersten Platz. 
  4. Von eins bis drei werden die Aufgaben abgearbeitet.
  5. Wenn du jetzt noch Zeit und Kapazitäten übrighast, kannst du dich deinen anderen (weniger wichtigen) Aufgaben widmen.

3. Feste Termine

Weißt du, warum die meisten Neujahresvorsätze bereits nach wenigen Wochen wieder verworfen werden? 

Weil Sie viel zu unkonkret sind. Was bedeutet ‘mehr Sport treiben’? Was ist mehr? Welcher Sport überhaupt? Joggen? Klettern? Ski-Fahren? Und wann soll das ganze passieren?

So ist es auch bei denen zu erledigten Aufgaben. Ein einzelnes To-do ist zu unkonkret. Denn es kann beliebig von Stunden zu Stunde, von Tag zu Tag verschoben werden. 

Was dagegen hilft: konkrete Termine. Konkrete Zeitanker, die deine Aufgabe zu einer jetzigen Aufgabe machen.

So funktioniert’s:

  1. Schnapp dir ein Zettel, Stift und deinen Kalender.
  2. Notiere zunächst auf deinem Zettel alle Aufgaben, die du heute erledigen möchtest. 
  3. Schätze ab, wie viel Zeit du zum Erledigen der jeweiligen Aufgaben brauchst. 
  4. Wann, also zu welcher Uhrzeit möchtest du alle Aufgaben erledigt haben? Von dieser Schlusszeit rechnest du dann rückwärts, um herauszufinden, wann du spätestens anfangen solltest
  5. Gibt es andere Termine oder Tätigkeiten, die bestimmte Zeiträume am Tag bereits blockieren? 
  6. Trage deine Aufgaben mit konkreten Zeiten in deinen Kalender ein. 

Am besten machst du das Ganze nicht erst am Tag selbst, sondern beispielsweise am Abend vorher oder am Wochenende für die kommende Woche. 

In Bezug aufs Lernen bspw. im Rahmen einer Klausurvorbereitung kannst du diese Termine auch anhand eines Lernplans festhalten: Deine optimale Lernplan Vorlage kostenlos als PDF herunterladen!

4. Eat the frog first

Eat the frog first– also erledige die unangenehmen Dinge direkt zu Anfang. Und zwar am besten direkt am Morgen. 

Solange dir diese zeitliche Flexibilität zur Verfügung steht – versuche dir die ersten 2 Stunden deines Tages freizuhalten

Das ist deine Zeit, um maximal produktiv zu sein: Wenn du erstmal unterwegs bist und irgendwas anderes angefangen hast, gehen deine To-dos wieder unter und am Ende des Tages ärgerst du dich, wieder zu nichts gekommen zu sein. 

Direkt am Morgen hast du noch nichts anderes zu tun. Wenn andere was von dir wollen, passiert das meistens erst später am Tag bzw. es fällt nicht auf, wenn du dein Handy erst zwei Stunden später als sonst einschaltest. 

In diesen zwei Stunden – direkt nach dem Aufstehen – versuchst du so viel zu erledigen wie möglich. Dann hast du den Rest des Tages deine Ruhe und ein ziemlich gutes Gefühl, weil du schon richtig was geschafft hast. 

5. Nicht überfordern

3 wichtige Prioritäten pro Tag. Das mag erstmal wenig klingen, diese Zahl ist aber nicht willkürlich gewählt, sondern hat einen guten Grund. 

Drei ist mehr als zwei und trotzdem noch eine überschaubare Zahl. Oder anders gesagt: Drei wichtige Aufgaben erledigt zu haben ist nicht wenig, aber machbar. Und genau das soll es auch sein. Wenn du alle zehn Aufgaben aufschreibst, die erledigt werden sollten, droht die Gefahr der Überforderung

Dann drängen sich Zweifel in den Kopf: Wie sollst du denn so viel schaffen? Und anstatt dass du dann irgendwo anfängst, kommt die Verzweiflung, Stagnation, Prokrastination und am Ende schaffst du gar nichts. 

Drei Aufgaben hingegen? Machbar! Und daher auch eine viel kleinere Überwindung, erstmal anzufangen. Wenn du danach immer noch motiviert bist, hält dich keiner davon ab, noch mehr zu machen. 

Wenn du nur große Aufgaben zu erledigen hast, kann es auch helfen, diese in kleiner Teilaufgaben zu unterteilen. 

So wird aus Wohnung putzen: 1. Ablagen in der Küche abwischen, 2. Saugen, 3. Müll herausbringen.
Aus Vorlesung nachbereiten wird: 1. Vorlesungsfolien durchlesen 2. Zentrale Aussagen notieren 3. Karteikarten erstellen

6. Raus mit dem Perfektionismus

Wer sich in Perfektionismus verrennt, wird nie fertig. Vor allem bei Klausurvorbereitungen fällt mir immer wieder auf: Man kann immer noch mehr machen und das Ergebnis könnte immer noch besser sein und das letzte Detail könnte immer noch perfekter sein. 

Könnte! Aber so wirst du nie fertig.

Zudem lohnt sich Perfektionismus überhaupt nicht

Ganz im Gegenteil. Das sogenannte Pareto-Prinzip besagt nämlich folgendes:

20 % deines geleisteten Arbeitsaufwands sind für 80 % deines erzielten Ergebnisses verantwortlich. 

Pareto-Prinzip einfach erklärt

Auf die letzten 20 %, die bis zum perfekten Ergebnis notwendig sind, können die meisten verzichten. Vor allem, wenn das bedeutet, nochmal 80 % der Zeit und des Arbeitsaufwand investieren zu müssen.

Hier kannst du noch mehr zum Pareto-Prinzip erfahren.

7. Anti-Produktivität entlarven

Produktiv sein – Was heißt das eigentlich?

Ein ganz fataler Fehler beim Produktiv sein ist, zu glauben, nur weil man beschäftigt ist, sei man auch produktiv. Denn dazwischen ist eine riesige Kluft. Nur weil du beschäftigt bist und etwas machst, bist du noch lange nicht produktiv. 

Es gibt eine Menge an Produktivitäts-Fallen im Alltag. Also Aufgaben, die wir erledigen, in der Annahme, es sei die produktivere Alternative. Aber der Schein trügt.

Das beste Beispiel hierfür sind E-Mails.

Aus dem Leben der meisten nicht mehr wegzudenken. Wirken auf den ersten Blick auch sehr praktisch: E-Mails sind schnell getippt und versendet – kostenlos. 

Viel produktiver als ein Brief, oder? Ein Brief muss schließlich zunächst einmal per Hand geschrieben werden. Damit ist es aber längst nicht getan. Es folgt: Falten, verpacken, mit einer Briefmarke versehen und zum Briefkasten bringen.

Aber eine zunächst sehr viel effektiver wirkende E-Mail, birgt ihre Tücken und Fallstricke:

  • Du versendest und bekommst viel mehr E-Mails als du Briefe bekommen würdest. 
  • Gerade weil eine E-Mail so einfach zu versenden ist, passiert das auch unüberlegter. 
  • Zudem ein Haufen Spam und E-Mails, die dich nicht interessieren. Diese musst du aber trotzdem zumindest überfliegen, denn nur so kannst du herausfinden, ob sie relevante Informationen enthält.

Wie sieht es also aus, wenn wir die Zeit, die für den Konsum unnötiger Informationen draufgeht, mit in unsere Rechnung einbeziehen? Dann verliert eine E-Mail ihren hohen Grad an Produktivität … und Aufwand ist vergleichbar mit dem, einen Brief zu schreiben.

Um deine Produktivität steigern zu können, ist es also ganz essenziell, zu erkennen, welche Aufgaben dich tatsächlich weiterbringen und welche dich lediglich beschäftigen.

8. Finde deinen Flow

Finde deine Flow! Und zwar nicht in einem esoterischen Sinne, sondern hierbei ist ein tatsächliches psychologisches Phänomen gemeint, dass dabei hilft, deine Produktivität drastisch zu steigern. 

Ein Flow ist der Zustand zwischen Unterforderung und Überforderung. Der Zustand, indem du genau dein Leistungsmaximum hast und dadurch fällt dir das Arbeiten leicht. Dein Zeitgefühl verschwindet, deine Konzentration ist maximal und deine Aufgaben erledigen sich wie von selbst. 

Flow-Zustand erreichen

Die schlechte Nachricht: In einen Flow kommt man nicht einfach so. Du kannst aber die Rahmenbedingungen anpassen, um diene Wahrscheinlichkeit auf einen Flow-Zustand zu erhöhen:

  1. Vermeide jegliche Ablenkung. Handy aus, Tür zu, evtl. Kopfhörer aufsetzen und räume alles aus deinem Sichtfeld, dass dich ablenken könnte.
  2. Passe das Niveau an. Wenn die Aufgabe zu stupide oder langweilig ist, fordere dich ein wenig heraus, indem du dir beispielsweise ein zeitliches Limit setzt.
  3. Fühl dich wohl. Sorge dafür, dass du in dieser Position verweilen kannst. Such dir beispielsweise einen bequemen, aber nicht zu gemütlichen Schreibtischstuhl.

Hier findest du einen ganzen Beitrag mit einer Anleitung, wie du in einen Flow-Zustand kommen kannst.

9. Mono- ist das neue Multi-Tasking

Um diesen Mythos ein für alle Mal aus der Welt zu räumen: Multitasking funktioniert nicht! Dein Gehirn kann sich nur auf eine Sache gleichzeitig konzentrieren. 

Wenn du das Gefühl hast ‚Multitasking‘ zu betreiben, springt deine Aufmerksamkeit in Wirklichkeit ständig von einer Aufgabe zur andern. 

Dadurch musst du dich jedes Mal neu in die jeweilige Aufgabe hineindenken und ein Flow-Zustand ist ausgeschlossen. 

Also eine Sache zu sein und das bedeutet:

  1. Handy aus.
  2. Sämtliche Benachrichtigungen, E-Mails, etc. stumm schalten
  3. Nichts nebenbei anschauen oder hören.
  4. Keine parallelen Gespräche.

10. Der richtige Einstieg

Häufig ist überhaupt erstmal anzufangen das schwerste. Die erste Überwindung ist groß und man würde doch so gerne etwas anderes tun. 

Dabei kann es helfen, ein kleines Einstiegsritual zu definieren. Beispielsweise machst du dir immer vorm lernen eine Tasse Kräuter-Tee. Sobald diese Tasse neben dir auf deinem Schreibtisch steht, geht das lernen los. 

Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, bildet sich daraus nach einiger Zeit eine Routine und du bist emotional darauf eingestellt: Mit dem Tee kommt das Lernen. Automatisch wird dir die Konzentration dadurch leichter fallen.

11. Alle im richtigen Modus

Home-Office ist für einige ein Traum, für andere aber auch eine selbst gestellte Falle. Denn sich zu Hause zu motivieren, fällt schwer.

Das liegt unter anderem daran, dass die räumliche Trennung fehlt: An einem faulen Morgen wird der Computer zum Arbeiten mit ins Bett genommen und schon ist der eigentliche Ort für Entspannung zum Arbeitsplatz geworden. 

An einem Schreibtisch in einem Büro oder einer Bibliothek ist das etwas anderes. Denn da ist der „Modus“ irgendwie ein anderer. Alles schreit nach arbeiten und Konzentration und dadurch fällt das auch leichter und schwups ist die Produktivität 10-mal höher als zu Hause im Bett. 

Der richtige Ort ist also nicht zu unterschätzen. Zudem kannst du deinen Produktivitätsmodus auch durch die richtige Musik unterstützen.

Versuch es beispielsweise mal mit konzentrationsfördernder Musik zum Lernen.

12. Alles aufschreiben

Jetzt bist du schon an dem Punkt, dass du dich überwunden hast, endlich anzufangen, aber da sind diese ganzen anderen Gedanken, die dich davon abhalten, endlich anzufangen. 

Das Geld, das du noch unbedingt bezahlen musst, die Zutaten fürs Abendessen, die du noch besorgen musst und den Rückruf, den du deiner Mutter versprochen hast. 

Wie soll man sich denn so konzentrieren? Unmöglich! Deshalb müssen die wirren Gedanken raus aus dem Kopf.

So funktioniert’s:

  1. Zettel und Stift schnappen
  2. Alles aufschreiben, was in deinem Kopf rumspukt. 
  3. Sobald dir nichts mehr einfällt: Zettel zur Seite legen und anfangen.

Am besten legst du den Zettel zwar aus dem Sichtfeld, aber auch nicht zu weit weg. Beispielsweise in deine Schreibtischschublade oder in deinem Rucksack. Dadurch wirst du nicht ständig wieder daran erinnert, kannst aber darauf zugreifen, wenn dir zwischendurch noch weitere Störgedanken in den Kopf kommen

13. Nur 5 Minuten

Der Anfang ist das schwerste. Allein bei dem Gedanken an die bevorstehende Monsteraufgabe geht die Motivation, die eh schon nicht wirklich vorhanden ist – in den Keller. 

Was dabei hilft ist die 5-Minuten-Regel

So funktioniert’s. 

  1. Du sagst dir selber: nur 5 Minuten. Danach kannst du wieder aufhören. 
  2. Du stellst dir einen Timer auf exakt 5 Minuten
  3. Du fängst an zu arbeiten. 

Es wird dir so viel leichter anzufangen, schließlich ist der Spuk in 5 Minuten ja schon wieder vorbei. 

Ziel ist es natürlich nicht, tatsächlich nur 5 Minuten zu arbeiten, denn so kommst du deinem Workload wahrscheinlich nicht hinterher. Wenn du aber erstmal 5 Minuten geschafft hast, wird es dir viel leichter fallen weiterzumachen. Dann kommt das produktiv sein quasi wie von selbst.

Solltest du nach 5 Minuten einfach nur froh sein, dass es vorbei ist und überhaupt keinen Funken an Motivation haben,  hilft nur noch eins: Aufschieben. 

Und in dem Fall kann Aufschieben auch produktiv sein, und zwar indem du die Zeit für eine Aufgabe nutzt, die auch erledigt werden muss, auf die du gerade aber mehr Lust hast.

14. Gute Laune

Gute Laune fühlt sich nicht nur gut an, sondern steigert auch die Produktivität. 

Glückliche Menschen haben mehr Motivation, einen stärkeren Willen und schaffen damit auch mehr.

Andersrum lenken schlechte Gedanken hab, sorgen für Antriebslosigkeit und stellen sich jedem deiner Vorhaben in den Weg. 

Das Ziel ist also: gute Laune haben und glücklich sein.

So funktioniert’s:

Dankbarkeit

Glücklich sein auf Zwang, geht das überhaupt? In der Regel schon, denn bei den meisten ist alles, was es zum glücklich sein brauchst, bereits Teil deines Lebens. 

Im Alltagsstress verlierst du es nur aus den Augen, vergisst, dass es überhaupt existiert oder du schenkst ihm nicht die nötige Aufmerksamkeit.

Diesen Fokus zu verändern, die schönen Dinge im Leben ins Licht zu rücken und sich in Dankbarkeit zu üben hilft daher bereits, deine Stimmung zu heben. 

So übst du dich in Dankbarkeit:

  1. Schnapp dir einen Zettel und einen Stift. 
  2. Schreib drei Dinge auf, für die du heute dankbar bist. 
  3. Wiederhole diese Aufgabe jeden Tag auf’s Neue. 

Wichtig dabei ist: Du musst nicht nach großartigen, besonderen Ereignissen suchen. Denn manche Tage sind nun mal einfach – normal. Trotzdem gibt es auch an normalen, alltäglichen Tagen Kleinigkeiten, für die du dankbar sein kannst. Ein leckeres Essen, eine nette Geste einer anderen Person, eine Stunde Sonnenschein im Freien, …

Als kleine Inspiration gibt, es hier 100 Dinge für die du dankbar sein kannst zum Herunterladen.

Lächeln

Ja, einfach lächeln, egal ob dir gerade danach zu mute ist oder nicht. Denn es gibt tatsächlich Psycholog*innen, die behaupten, dass wir nicht lächeln, weil wir glücklich sind, sondern glücklich sind, weil wir lächeln. 

Aus der Mimik folgt also das Gefühl. Fühlt sich zunächst zwar seltsam an, funktioniert aber tatsächlich. 

Gedankenreise

In Form einer kleinen Gedankenreise oder Meditation kannst du dich auch gedanklich an einen Ort versetzen, an dem du einfach nur glücklich sein kannst. 

Dazu gibt es eine Vielzahl an kostenlosen, geführten Meditationen bzw. Gedankenreisen auf YouTube, die dir dabei helfen können. Versuch es zum Beispiel mal mit dieser hier: Geführte Meditation für Entpannung, Ruhe und innere Zufriedenheit

15. Umfeld

Mit Umfeld ist hierbei nicht dein räumliches Umfeld, sondern vielmehr deine Mitmenschen gemeint. 

Denn dein soziales Umfeld hat einen immensen Einfluss auf deine Produktivität. 

Wenn alle um dich herum konzentriert arbeiten oder deine Freund*innen dir jeden Tag erzählen, wie viel sie wieder geschafft haben, fängst du automatisch an, produktiver zu werden

Das funktioniert aber auch andersherum: Wenn du täglich eine neue Einladung zum Tag am Strand, Kino, was trinken gehen oder ähnliches hast, wirst du vermutlich eher das tun als dich deinen Aufgaben widmen. 

Der Gruppenzwang funktioniert also in beide Richtungen. Deine Aufgabe besteht darin, ihn in die Richtung zu lenken, die dir gerade am meisten weiterhilft. Zum Beispiel, indem du die passenden Menschen für jede Lebenslage findest: Menschen, bei denen du weißt, dass sie dich anspornen, produktiver zu sein, mit denen du zum Beispiel gemeinsam lernen kannst oder über die Arbeit reden. 
Aber auch Menschen, bei denen du weißt, dass du da richtig abschalten und einfach eine schöne Zeit haben kannst.

16. Pausen

Gerade wenn viel auf der To-do-Liste steht, wird eines gerne Mal vergessen: Pausen. Dabei sind Pausen essenziell. 

Ohne Pause sinken deine Leistungsfähigkeit, Motivation und somit eben auch Produktivität drastisch nach spätestens wenigen Stunden ab. 
Im schlimmsten Fall bekommst du auch noch Kopfschmerzen und schlechte Laune. 

Mit regelmäßigen Pausen kannst du das ganz einfach umgehen – auch wenn du dich vielleicht dazu zwingen muss, denn im ersten Moment fühlt es sich falsch an, Pause zu machen, wo doch noch so viel zu tun ist. Auf lange Sicht ist das aber der produktivere Weg.

Hier gibt’s einen ganzen Beitrag mit den besten Tipps für deine Pausengestaltung.

17. Die richtige Balance

Bis zur Erschöpfung arbeiten ist doof, zu viel Pause aber auch unproduktiv. Das richtige Mittelmaß ist das, was du finden musst.

Eine hilfreiche Methode ist dabei die Pomodoro-Technik. Hierbei legst du im Vorhinein Intervalle fest, in denen du arbeitest bzw. Pause machen willst. Dadruch stellst du sicher, dass du regelmäßig, ausreichend Pause machst, aber eben auch rechtzeitig wieder mit dem Arbeiten weitermachst.

So funktioniert’s:

  1. Wie lang soll dein Arbeitsintervall sein? (z.B. 25 Minuten)
  2. Wie lang soll dein Pausenintervall sein? (z.B. 5 Minuten)
  3. Stelle dir einen Timer und fang an zu arbeiten.
  4. Sobald der Timer klingelt, stellst du den nächsten (diesmal mit der Pausenzeit)
  5. Wiederhole den Vorgang beliebig oft.

Deine Arbeits- bzw. Pausenintervalle müssen dabei nicht immer gleichlang sein. Die Pomodoro-Technik sieht beispielsweise vor, nach 4 Arbeitsintervallen eine etwas längere Pause einzulegen.

Hier kannst du nochmal genauer nachlesen, wie die Pomodoro-Technik funktioniert.

18. Erholung

Genauso wichtig wie das Produktiv sein selbst ist die Erholung danach. 24/7 arbeiten ist nun mal einfach unmöglich. Dann könntest du ja drei Leben in einem schaffen und so ist das einfach nicht gedacht.

Viel mehr braucht es auch Erholung, Abwechslung, einfach mal was anderes. Und was das ist, ist dabei vollkommen dir überlassen. 

Ein paar Vorschläge für deine Erholungszeit:

  • Sport treiben und dich bewegen
  • Einen gemütlichen Spaziergang machen
  • Etwas Kreatives machen: Malen, musizieren, schreiben,…
  • Dir eine Massage gönne
  • Etwas Lesen
  • Musik oder ein Hörbuch hören
  • Freunde treffen
  • MEditieren

19. Apps

Es gibt für alles eine App. Also auch für Produktivität. 

Die hilfreichsten – weil simpel und effektiv – sind diese hier:

  • Forest
    Die App Forest hilft dir dabei, konzentriert zu bleiben und nicht ständig auf deinem Handy nach Ablenkung zu suchen. In der Zeit, wo du die App nicht verlässt, wächst ein kleines Bäumchen heran, das stirbt, sobald du eine andere App öffnest.
  • Pomodoro-Timer
    Wenn du die Pomodoro-Technik bzw. das Arbeiten in Intervallen mal ausprobieren möchtest, bietet diese App genau den Timer, den du dafür benötigst.
  • Kalender
    Um all deine konkreten Termine und To-dos im Blick zu behalten, ist ein Kalender ein absolutes Must-have. Neben dem Standard-Kalender, der auf jedem Handy bereits vorinstalliert ist, gibt es eine Vielzahl weiterer Kalender-Apps, die dir deine Alltagsplanung erleichtern können. Für Studierende bietet beispielsweise iStudiez Pro eine Vielzahl nützlicher Planungs-Tools.

20. Deadlines

Schon mal was vom Parkinsonschen Gesetz gehört? 

Dieses Gesetz ist dafür verantwortlich, dass du den ganzen Tag Zeit hast und trotzdem nur eine einzige Aufgabe schaffst. 

Das Parkinsonsche Gesetz besagt:

Du brauchst für das Erledigen einer Aufgabe immer genau so viel Zeit, wie du Zeit dafür einräumst.

Das bedeutet konkret: Du hast 3 Stunden, um eine Aufgabe zu erledigen? Dann wirst du auch 3 Stunden brauchen. Auch dann, wenn sie eigentlich in eineinhalb Stunden zu erledigen wär. 

Um dem Parkinsonschen Prinzip entgegenzuwirken, helfen Deadlines. Wenn du von außen keine diktierte kommst, setzte dir eben selber welche.

Lege bevor du mit einer Aufgabe anfängst fest, wann du welche Aufgabe erledigt haben willst. Und plane dabei ruhig etwas weniger Zeit ein. Du wirst überrascht sein, dass du die Bearbeitung trotzdem pünktlich schaffst. 

Jetzt kennst du die besten Methoden zum produktiv sein!

Hier kannst du direkt weiterlesen:

Produktiv arbeiten: die 4-Stunden-Woche für Studierende
7 wichtige Tipps, um produktiv unterwegs lernen zu können
17 Tipps zum richtig lernen, die du ausprobieren solltest!

 

Leave A Comment