Loci Methode: Wie du dir alles merken kannst!

Loci-Methode Der Weg ist das Ziel

Ein Berg aus Fakten, Formeln und Daten zum Auswendiglernen. Lauter wirre Begriffe, die du dir nicht nur merken sollst, sondern auch in der Reihenfolge behalten und auf Abruf wiedergeben können musst.

Auswendiglernen wird vor allem dann schwer, wenn es sich nur einzelne Wissensfetzen sind. Kleine Details, Fakten, Zahlen, die einfach nicht im Kopf bleiben willen. Kein Zusammenhang, nichts zum Verstehen, einfach nur stumpf auswendig lernen. Da wird das Hirn mal eben zum Sieb. Und was zu klein ist, wird eben direkt wieder ausgesiebt.

Durch die Loci Methode schaffst du es, diese einzelnen Fakten und Details in ein größeres Bild zu verwandeln. Ein Bild, dass groß genug ist, um nicht direkt wieder durchs Sieb zu fallen.

Warum funktioniert die Loci Methode?

Grundsätzlich gilt:

Du kannst dir jegliche Form von Wissen besser einprägen, wenn du dazu ein Bild im Kopf hast und neues Wissen mit altem verbindest.

Je vielseitiger das Bild ist, dass du im Kopf hast, desto eher wirst du es dir merken.

Ein schrecklicher Autounfall, der erste Liebeskummer, ein sehnlichst gewünschtes Geschenk, dass du zu Weihnachten bekommen hast bleiben viel besser im Gedächtnis, als das Datum, an dem der 30-jährige Krieg begann, die Nummer eines Paragraphen, oder aus welchem Rückenmarkssegment ein Nerv entspringt.

Der Moment, in dem du dich über ein Weihnachtsgeschenk freust ist ein vielseitiges Bild. Die Vorfreude, das bunte Geschenkpapier, die erwartungsvollen Blicke von Oma und Opa, die Wärme des Kamins, der Duft nach Kerzen und Plätzchen und die unglaubliche Freude, wenn du das Geschenk endlich geöffnet hast.

Und dann ist da noch diese kleine, schlichte Zahl. Ein einzelnes Wort. Schwarz auf weiß. Mehr nicht.

Um bei dem Bild des Siebs zu bleiben:

Der ganze Weihnachtsmoment lässt sich nicht einmal mit größter Mühe durch ein kleines Loch im Sieb quetschen.
Die Jahreszahl rutscht direkt durch. Wie ein einzelner Sandkorn.

Deshalb funktioniert die Loci Methode so effektiv:

  1. Alles wird in Bilder verwandelt und visualisiert. An einem Bild mit Farben, Formen, Emotionen, Kanten, Ecken und Linien ist viel mehr dran als an einem einfachen Wort, einer Jahreszahl oder einem Mini-Detail. Je größer das Bild, desto schwieriger kann es rausgesiebt werden.
  2. Informationen werden mit bekannten Orten verknüpft. Am besten hält eine Information, wenn sie an etwas bekanntes, das also nicht so leicht zu vergessen ist, geknüpft wird. Das bekannte sind bei der Loci Methode Orte, Räume oder bekannte Routen wie beispielsweise der Weg zur Uni.

Loci Methode lernen – Wie funktioniert die Loci Methode?

Kleine Warnung vorweg: Die Loci-Methode erscheint auf den ersten Blick erstmal etwas kompliziert, hat man sie aber erstmal verstanden, lässt sich effektiv und langfristig mit der Loci Methode lernen.

Benötigte Zeit: 5 Minuten.

DIE LOCI METHODE IN 6 SCHRITTEN

  1. Assoziationen finden

    Überlege dir zu jeder einzelnen Information, die du dir merken möchtest eine Assoziation. Was fällt dir als erstes ein, wenn du den Begriff liest? Wie klingt die Aussprache? Wie sehen die Formen, Buchstaben, Zahlen aus? Woran erinnert es dich?

  2. Ort auswählen

    Wähle einen Ort oder eine Strecke, die du gut kennst. Beispielsweise dein Zimmer, deine Küche, den Weg zur Uni, dein Supermarkt in dem du immer einkaufst.

  3. Punkte festlegen

    An dem von dir gewählten Ort legst du nun so viel Punkte fest, wie du Informationen hast. Für 5 Informationen brauchst du also 5 Routenpunkte.

  4. Routenpunkte verbinden

    Aus den einzelnen Punkten wird nun eine Route. Die Route sollte möglichst einfach sein. Also nicht kreuz und quer durch den ganzen Raum, sondern lieber geordnet von links nach rechts.

  5. Routenpunkte und Assoziationen verknüpfen

    Du gehst deine Route gedanklich ab und legst an jedem Routenpunkt eine Information ab und verknüpfst sie mit dem jeweiligen Ort.

  6. Wiederholen

    Gehe deine Gedächtnisroute beliebig oft in deinem Kopf ab. Je öfter, desto besser.

Loci Methode Beispiel – Bundeskanzler merken mit einer Gedächtnisroute

Falls dir immer noch nicht ganz klar ist, wie die Loci Methode so richtig funktioniert, hier ein kleines Beispiel.

Die Aufgabe: Die acht deutschen BundeskanzlerInnen seit 1949 auswendig lernen. In der richtigen Reihenfolge.

1. Assoziationen aufschreiben

Was kommt dir als aller erstes in den Sinn, wenn du die einzelnen Namen hörst? Welche Bilder erscheinen direkt in deinem Kopf Lies dir dafür am besten die einzelnen Namen laut vor.

Diese Assoziationen sind mir als erstes in den Kopf gekommen:

Adenauer = Au

Erhard = Er hat

Kiesinger = Kies, Sänger

Brandt = Brand

Schmidt = Schnitt

Kohl = Kohl

Schröder = schnarchen

Merkel = Ferkel, merken; Ferkel, das sich gut Dinge merken kann

Übrigens:
Deine Assoziationen unterscheiden sich wahrscheinlich von meinen. Baue deine Gedächtnisroute auf jeden Fall mit deinen eigenen Assoziationen. Sonst funktioniert die Loci Methode nicht so gut.

2. Ort auswählen

Dieser Ort kann ganz beliebig sein. Wichtig ist nur, dass du

  1. den Ort gut kennst und
  2. noch keine andere Gedächtnisroute an diesem Ort erstellt hast.

Geeignete Orte für deine Gedächtnisroute sind

  • dein Schlafzimmer,
  • dein Weg zur Universität,
  • die Uni-Mensa,
  • der Supermarkt, in dem du immer einkaufst.

Die Gedächtnisroute für die BundeskanzlerInnen wird in der Küche gebaut.

3. Routenpunkte festlegen

In dem von dir gewählten Raum wählst du jetzt einzelne Möbel oder Gegenstände als Routenpunkte aus. Beispielsweise den Kühlschrank, den Wasserkocher, das Waschbecken,… 

Wichtig ist, dass es fest installierte Gegenstände sind oder welche, die immer am gleichen Ort stehen. 

Wenn du ein Glas als Routenpunkte auswählst, wirst du das leicht vergessen, weil es nicht zum allgemeinen Aussehen der Küche dazugehört.

4. Routenpunkte verbinden

Um mit der Reihenfolge nicht durcheinander zu kommen, verbinde ich die Routenpunkte so geordnet wie möglich.

Von links nach rechts im Uhrzeigersinn.

Gedächtnisroute
Photo by Fred Kleber on Unsplash

5. Routenpunkte und Assoziationen verknüpfen

Jetzt verknüpfst du die einzelnen Assoziationen mit den von dir gewählten Routenpunkten.

Entweder bekommt jeder Aspekt einen eigenen Satz bzw. ein eigenes Bild, oder du denkst dir eine zusammenhängende Geschichte aus.

Achtung! An dieser Stelle wird es ein bisschen seltsam und das kann ein wenig abschreckend wirken. Aber Trust me! das soll so und nur so ist das Gedächtnistraining mit der Loci Methode richtig effektiv.

So merkst du dir die acht BundeskanzlerInnen:

Der Kühlschrank fängt auf einmal an, auf einer Au davonzutreiben. 
Das ist aber nicht so dramatisch, denn er hat auch ein Tiefkühlfach
Er möchte sich eine Tiefkühlpizza machen, aber vor der Mikrowelle steht ein Sänger, der mit Kies um sich wirft. 
Der Kies fällt klackend auf den Herd. Auf dem Herd entsteht ein Brandt. 
Er will nun die Pizza in den Ofen schieben. Tollpatschig wie er ist, schneidet sich an dem Griff. 
Das mit der Pizza ist also gescheitert. Alternativ nimmt er sich einen Kohl, um diesen im Wasserkocher zuzubereiten.
Im Waschbecken sitzt ein laut schnarchender Mann.
Vor dem Ofen sitzt ein kleines Ferkel, das dich mit großen Augen anschaut.

6. Wiederholen

Wie bei allem, was du dir merken willst, ist auch hier die Wiederholung wichtig. Die Merksätze oder Geschichten erleichtern dir zwar das Merken, aber ganz ohne Wiederholung bleibt das Wissen nicht lange in deinem Kopf. 

Zum Glück ist das Wiederholen hierbei aber sehr viel einfacher als bei anderen Lernmethoden. Schließlich kannst du die Route immer und überall in deinem Kopf abgehen. 

Für eine Route brauchst du nur wenige Minuten und keinerlei Hilfsmittel.

Das macht eine gute Gedächtnisroute aus

Damit du dir deine ausgedachten Routen und Verbindungen auch wirklich merken kannst, sollte deine Route folgende Kriterien erfüllen.

  1. Du kennst die Route gut: Wenn du dir die Route nicht in deinem Kopf vorstellen kannst, kennst du sie nicht gut genug.
  2. Weniger als 10 Punkte in einem Raum: Zehn Informationen pro Raum sind die maximale Kapazitätsgrenze. Wenn du mehr als 10 Dinge hast, die du dir merken willst, musst du einen zweiten Raum dazu nehmen.
  3. Jeder Routenpunkt ist nur einmal belegt: Jede Information bekommt einen neuen, eigenen Ort.
    Die einzige Ausnahme ist, wenn du das alte Wissen nicht mehr brauchst, dann kannst du die Route sozusagen ‚überschreiben‘, indem du alle Punkte neu belegst.
  4. Du folgst einer klaren Richtung: Es empfiehlt sich nicht, die Punkte kreuz und  quer in einem Raum zu verteilen. Die Route sollte am besten im Uhrzeigersinn oder von oben nach untern verlaufen. Das ist am einfachsten zu merken und du vergisst keinen Punkt.
  5. Vielfältige, facettenreiche Bilder: Sprich so viele Sinne wie möglich an. Dadurch wird die Erinnerung emotionaler, lebhafter und lässt sich besser merken. Wonach riecht es? Was kannst du hören? Wie fühlen sich die Oberflächen an?
  6. Absurd und seltsam: Je seltsamer und ausgefallener, desto besser wirst du dir die einzelnen Bilder merken können. Zum Glück weiß ja niemand, was du dir im Kopf so alles zusammenspinnst.

Die Loci Methode im Medizinstudium

Eine Gedächtnisroute hilft dabei, Inhalte besser zu lernen und zu merken. Tut also genau das, was du im Medizinstudium brauchst.

Das Problem dabei: Gerade am Anfang fällt es schwer, sich eigene Gedächtnisrouten auszudenken. Aber das ist kein Grund zur Verzweiflung

Auf dem YouTube-Kanal von HappyHippocampus gibt es kostenlose Gedächtnisrouten zu verschiedenen Themen des Medizinstudiums. Und noch entspannter lernen als sich lediglich ein Video anzuschauen, geht doch gar nicht?!

Als Beispiel einmal die Loci Technik für den Plexus brachiales. Es wirkt zwar zunächst etwas albern, aber es ist unglaublich effektiv.

Du kannst dir so einige Stunden an auswendiglernen ersparen, wenn du dir einfach einmal die zwanzig Minuten Zeit nimmst und diesem Video eine Chance gibst.

Vor- und Nachteile der Loci Methode

Loci Methode Vorteile

Der größte Vorteil bei dieser Methode ist definitiv, dass du dir durch die Visualisierungen auch abstrakte Informationen relativ einfach merken kannst.

Und das auch noch in der richtigen Reihenfolge, was vor allem bei chronologischen Ereignissen sehr sinnvoll ist.

Zudem kannst du dir eine große Menge an Wissen merken. Schließlich kennst du wirklich viele Orte, die für eine Route in Frage kämen.

Übrigens:
Solltest du einmal alle dir bekannten Orte mit Routen belegt haben, kannst du deine Fähigkeiten weiter ausbauen und dir mit deinem Vorwissen über die Loci Methode einen Gedächtnispalast errichten.

Loci Methode Nachteile

Ein Nachteil ist wohl, dass diese Technik leider am Anfang den meisten sehr schwer fällt und es somit relativ lange dauert, bis du dir die Assoziationen und Geschichten drum herum ausgedacht hast.

Aber: Auch diese Lernmethode lässt sich gut trainieren und mit der Zeit wird es immer schneller gehen, eine passende Route zu erstellen.

Richtige Profis brauchen zum Erstellen einer Gedächtnisroute nur wenige Sekunden.

Loci Methode Vorteile
Loci Methode Nachteile
Loci Methode Vor- und Nachteile

Loci Methode extrem: Ein Gedächtnispalast!

Bisher war die Loci Methode immer an reelle Orte geknüpft. Davon gibt es zwar eine Menge, aber auch nicht unendlich. Und: Du bist eben von der Realität abhängig. Du kannst deine Gedächtnisrouten aber auch von der Realität entkoppeln und voll und ganz nach deinen eigenen Wünschen und Maßstäben gestalten. Und zwar mit einem Gedächtnispalast!

Gedächtnispalast
Ein Gedächtnispalast ist eine Erweiterung der Loci Methode.

Was ist ein Gedächtnispalast?

Der Gedächtnispalast (auch Gedankenpalast oder memory palace) ist eine Erweiterung der Loci-Methode.

Du kannst dir einen Gedächtnispalast wie eine innere Bibliothek vorstellen. Ein Ort, an dem dein ganzes Wissen abgelegt ist. 

In jedem Raum findest du Bilder und Gegenstände, die du mit einer Information, die du dir merken möchtest, verbunden sind.

Vorteile vom Gedächtnispalast gegenüber der Loci Methode

Während du bei der Loci Methode dein zu lernendes Wissen an reale Orte knüpfst, ist ein Gedächtnispalast rein fiktiv.

Dadurch kannst du die einzelnen Räume nach Belieben gestalten. So wie es dir persönlich am besten gefällt. Du kannst beispielsweise beim Lernen mit der Loci Methode einen Raum für jedes Thema einbauen.

Einem Gedächtnispalast sind also – anders als der Loci Methode – keine Grenzen gesetzt. Wenn alle Räume belegt sind, kannst du einfach eine neue Tür erschaffen, die in ein weiteres Zimmer führt, oder einen weiteren Seitenflügel anbauen.

Wie funktioniert der Gedächtnispalast? – Umsetzung in 3 Schritten

Das Errichten eines Gedankenpalastes brauch ein bisschen mehr Ingenieursarbeit als eine einfache Gedächtnisroute. Damit du dich in deinem Palast orientieren kannst und auch jeden deiner Räume wiederfindest, solltest du diese 3 Schritte befolgen.

Schritt 1: Der Eingangsbereich

Deine Gedanken brauchen einen festen Ort. Deine Räume, in denen du Gedanken aufbewahrst, sollen schließlich nicht wild umher schweben. Deshalb fangen wir vor dem Haus an. Was für ein Gebäude siehst du? Eine Holzhütte? Oder einen kleinen Pavillion? 

Wie sehen die Haupttür und der Eingangsbereich aus? Altmodisch, aus Holz, mit vielen Verzierungen oder eher modern und schlicht gehalten?

Wie kommst du dort in deinen ersten Raum? 

(Wenn du direkt zu Anfang einen Flur errichtest, kannst du von dort aus später viele verschiedene Räume abzweigen lassen.)

Schritt 2: Dein erster Raum

Als Nächstes begibst du dich in deinen allerersten Raum. Auch hier solltest du die Tür mitgestalten. Die Farbe oder ein Schild kann beispielsweise schon einen Hinweis auf den Inhalt des Zimmers geben. 

Wenn du in dem Raum dein Wissen über Pflanzen ablegen willst, ist die Tür möglicherweise mit Moos bewachsen.

Im Raum selbst stellst du dir folgende Fragen:

  • Wie sieht der Raum aus? Welche Farbe haben die Wände? Welche Gegenstände siehst du? Gibt es Fenster? 
  • Wie riecht es hier?
  • Kannst du irgendetwas hören?
  • Wie fühlt sich die Luft auf deiner Haut an? Ist es kalt oder warm? Hell oder dunkel?

Schritt 3: Verbindungen

Als letztes Verbindest du nun deine Informationen, Bilder und Assoziationen mit den einzelnen Gegenständen im Raum. 

Ta-da! Das Fundament für deines Gedächtnispalastes steht!

3 wichtige Tipps, um all dein Wissen speichern zu können

1. Fang klein an

Bevor du dich an einen Gedächtnispalast wagst, starte erstmal mit einzelnen Gedächtnisrouten. Und auch wenn du dich dann später einmal an einen Gedankenpalast wagst: Fang klein an!

Starte mit einem Zimmer oder einer kleinen Hütte. Sobald du etwas geübter bist, kannst du das Ganze erweitern, Renovierungen vornehmen und weitere Zimmer, Flure und Flügel anbauen.

Es ergibt wenig Sinn, bereits mit einem riesigen Palast anzufangen, wenn du die einzelnen Räume gar nicht gefüllt bekommst.

2. Sei kreativ

Bei der Loci Methode gilt: Sprich so viele Sinne wie möglich an und lass deiner Kreativität freien Lauf. Je verrückter und emotionaler, desto besser. Binde Elemente mit ein, die dich persönlich ansprechen und berühren.

3. Lass deine Routen nicht verkommen

Auf Wegen und Routen muss oft genug gewandert werden, um zu verhindern, dass sie zu wachsen.

Und auch um Gebäude und Paläste muss man sich kümmern, damit sie nicht verkommen.
Wenn du deine Routen und Räume zu lange nicht besuchst, wuchern sie zu, verstauben und vermodern. Dein Wissen ist dann also futsch!

Übrigens
Es gibt auch einen Blog, der sich ausschließlich um das Erstellen von Gedächtnisrouten und Gedankenpalästen dreht. Auf gedankenpalast.org findest du zahlreiche Beispiele zu unterschiedliche Themen und kannst auch selber Themenvorschläge einreichen.

Hast du die Loci-Methode schon einmal ausprobiert?
Kennst du jemanden, der sie gerne ausprobieren würde?
Dann teile diesen Artikel gerne! 🙂

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