Erfolgreich studieren: 6 essenzielle Tipps, damit das klappt!

erfolgreich studieren

Du möchtest erfolgreich Studieren? Dann solltest du diese 6 Tipps unbedingt kennen.

Erfolgreich studieren: Ein Traum, an dem leider viele Studierende scheitern.

Es wird ins erste Semester gestartet, die Zeit verfliegt und irgendwann bleibt nur noch Frustration. Denn Studium ist nicht wie Schule und um gut zu sein, reicht es nicht, regelmäßig anwesend zu sein und ab und zu seine Hand zu heben.

Um erfolgreich zu studieren, müssen die Raumbedingungen stimmen. Wie die aussehen sollten, erfährst du hier: vom persönlichen Management, der inneren Einstellung deinem Studium gegenüber bis hin zum richtigen Lernen.

Jede*r kann erfolgreich studieren, denn dabei geht es nicht um besondere Intelligenz oder angeborene Talente. 

In diesem Beitrag erfährst du, wie du erfolgreich studieren kannst!

Erfolgreich studieren

1. Nimm dein Studium ernst!

Meine Französischlehrerin sagte immer: „Schüler sein ist dein Job.“ Zugegeben, dabei habe ich früher innerlich die Augen verdreht.
Denn vor allem, wenn man die Schule erstmal verlassen hat, fällt auf: Als Schüler*in hat man ganz schön viel Freizeit.

Beim Studium hingegen ist das anders. Studieren ist dein Job!
Wenn du dein Studium erfolgreich bestehen möchtest, solltest du es also auch wie einen behandeln.

Wenn dein Studium immer erst an fünfter Stelle hinter Freunden, Hobbys, Partys und Geld verdienen kommt, ist es kein Wunder, dass das mit den guten Noten und dem Studienerfolg schwierig wird.

Es ist verständlich, dass es Phasen gibt, in denen dein Studium nicht das schönste ist, was du dir momentan vorstellen kannst: Es stehen Partys an, Freund*innen fragen, wann du mal wieder Zeit hast und gleichzeitig kündigt sich schon wieder der Klausurstress an.

Um erfolgreich zu studieren, musst du an dieser Stelle Prioritäten setzten – auch wenn es manchmal schwerfällt.

Nimm dein Studium ernst und behandel es wie deinen Job!

2. Sei dir sicher, was du willst!

Mit dem Studierenden-Dasein kommt auch die Verantwortung. Diese Verantwortung beginnt bei der Wahlfreiheit:

  • Welche Fächer wähle ich?
  • Wie viele Fächer will ich belegen?
  • Wann will ich welche Klausuren schreiben?

Die Entscheidungsvielfalt ist (leider nicht in allen Studiengängen) groß. Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, musst du dir erstmal klarmachen, was du überhaupt willst.

Es wäre natürlich auch eine Option, einfach in den Tag hineinzuleben. Zu studieren, wie wenn du durch die Stadt bummelst: Hier und da erscheint ein interessantes Schaufenster, in den einen oder anderen Laden gehst du vielleicht auch rein. Und natürlich regelmäßig ein Päuschen in einem netten Café.

Mit dieser „Taktik“ wärst du an der Uni definitiv nicht allein und mit etwas Glück würdest du so dein Studium auch irgendwie hinter dich bekommen. Aber eben nur irgendwie. 

Denn ohne einen Plan passiert dir Folgendes:

  • Du verpasst die interessanten Fächer,
  • übersiehst zusätzliche Seminarangebote
  • verlierst den Überblick darüber, welche Studienleistungen du wann erbringen musst,
  • versinkst im Chaos und verlierst die Kontrolle über dein Studium.

Viel besser wäre es, selbst entscheiden zu können! Fächer nach deinen Interessen wählen, spannende Praktika und Auslandsaufenthalte machen und genau das lernen, was du willst.

Und das geht eben nur mit einem Plan. Schließlich brauchst erstmal ein Ziel, damit du überhaupt weißt, in welche Richtung du gehen musst, um anzukommen

Mach dir einen Plan und überlege dir, was du wann in und mit deinem Studium erreichen möchtest.

3. Verlasse dich nicht auf andere!

Die Verantwortung, die mit dem Studieren auf einen zu kommt, kann überfordern.

Auch hier war es in der Schule wesentlich bequemer: Ein fester Stundenplan liegt am Anfang des Schuljahres bereit. Zu jeder Prüfung bist du automatisch angemeldet und deine Lehrer*innen erinnern dich daran, dass du dich auf deine Prüfung vorbereiten sollst, oder machen das bestenfalls sogar mit dir gemeinsam.

Und jetzt kommt das Studium! Der Zeitpunkt, an dem du für dich allein verantwortlich bist.

Der größte Fehler, den du jetzt begehen kannst, ist, zu erwarten, dass sich jemand anderes darum kümmert. Denn das wird nicht passieren.

Du musst nun selbst Verantwortung übernehmen: Dein*e Personal Manager*in sein, wenn es darum geht Studium, Klausurvorbereitung, Hobbys, Partys, Freunde und Nebenjob unter einen Hut zu bekommen.

Das wirkt im ersten Moment für den ein oder anderen wie eine zusätzliche Last, eine weitere Aufgabe, die Arbeit erfordert. Aber ganz im Gegenteil: Es ist eine große Chance, denn du kannst deinen Alltag so gestalten, wie du möchtest und alle Freiheiten nutzen, wie du willst. 

Nimm dein Studium selbst in die Hand! Verlass dich nicht darauf, dass es jemand andres tut, denn das wird nicht passieren.

4. Teile dir deine Zeit richtig ein!

Zeitmanagement ist eine Kernkompetenz eines jeden erfolgreich Studierenden.

Man könnte meinen, um bessere Noten zu schreiben, muss man einfach so viel Zeit wie möglich ins Lernen und ins Studium investieren. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ausreichend Zeit zum Lernen ist definitiv ein wichtiger Faktor. Aber es ist eben nur ein schmaler Grat zwischen viel lernen, um erfolgreich zu sein und ZU viel lernen. Zwischen ausreichend Freizeit und zu viel Freizeit.

Sobald die Waage zwischen Arbeit und Freizeit nicht mehr ausgeglichen ist, versinkst du entweder im Stress, oder kommst im Studium nicht mehr hinterher.

Ein gutes Zeitmanagement bedeutet, eine ausgewogene Learn-Life-Balance zu finden.

Eine gute Methode, um dein eigenes Zeitmanagement in den Griff zu bekommen, ist das sogenannte Time-Blocking. Wie der Name schon verrät, teilst du deinen Tag dabei in einzelne Zeitblöcke ein.

Im Arbeitsblock „Lernen“ wird dann nur gelernt. Im Block „Sport“ wird Sport gemacht.

Der große Benefit an dieser Methode ist, dass du dich während der einzelnen Blöcke vollkommen auf die jeweilige Aufgabe einlassen kannst. Während du mit deinem besten Freund am See liegst, musst du kein schlechtes Gewissen haben, gerade nichts für die Uni zu tun. Schließlich hast du bereits vorher deine Zeit so eingeteilt, dass du noch genug Zeit fürs Lernen haben wirst. 

Das funktioniert, aber natürlich nur dann, denn du im Zeitblock „Uni“ auch wirklich lernst und deine Zeit produktiv nutzt.

Kümmere dich um dein Zeitmanagement. Plane, wann du Zeit mit lernen verbringst und wann du deinen Hobbys nachgehst.

5. Vertraue auf deine Fähigkeiten!

Wenn’s mal nicht so läuft, wie man das gerne hätte, gibt es unzählige destruktive Kommentare, die einem direkt in den Kopf schießen:

„Ich bin zu dumm“, „kein Wunder, dass die das besser kann, ihre Eltern haben ja auch schon Medizin studiert“, „Ich habe nicht genug Talent“, …

Diese Gründe sind aber alle nicht entscheidend dafür, um du im Studium erfolgreich sein wirst oder nicht.

Erfolgreich zu studieren hat weder etwas mit Talent, noch mit besonderer Intelligenz zu tun. Wenn du es geschafft hast, an der Uni angenommen zu werden, besitzt du auch die notwendige Hirnkapazität, dieses Studium zu meistern. 100%ig!

Statt Intelligenz und Talent geht es beim Studium nämlich um ganz andere Dinge:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstdisziplin
  • Zeitmanagement 
  • Fleiß
  • Selbstvertrauen
  • Durchhaltevermögen

Es geht eben nicht nur um das reine Lernen, sondern viel mehr um das „wie“ und das drumherum. Erfolgreiche Student*innen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst motivieren und ihren Alltag eigenständig strukturieren können.

Hör auf mit den Ausreden und mach dir klar, dass du schlau genug bist, dieses Studium zu meistern.

7. Lerne lernen!

Wer ins Studium startet und meint, mit 12 Jahren Schulzeit hinter sich, sei er nun Profi im Lernen, irrt sich. 

Das macht sich früher oder später im Studium bemerkbar. 

Sobald die Stoffmenge zunimmt, die Zeit knapper wird und die Prüfungen näher rücken, fällt auf: Selbst das Lernen muss gelernt sein. Und zwar richtig.

Es reicht nicht, einfach nur aus, Zeit zu investieren. Die investierte Zeit muss auch sinnvoll und richtig genutzt werden

Effektiv Lernen ist hierbei das Stichwort. Beim effektiven Lernen helfen die richtigen Lernmethoden.

Suche dir Lernmethoden und Merktechniken, mit denen du deine Lernzeit so effizient wie möglich nutzen kannst und die dafür sorgen, dass das Gelernte auch langfristig in deinem Gedächtnis hängen bleibt.

Die wichtigsten Lernmethoden für den Anfang:

Steigere deine Produktiv und lerne effektiver mit den richtigen Lernmethoden!

Jetzt kannst auch du anfangen, erfolgreich zu studieren!

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